Das Konzert Belle Epoque unter der Leitung von Gregor Bugar wird von der Oboistin Silja Infanger (Jg. 2005) aus Kriens eröffnet. Sie spielt von Johann Nepomuk Hummel das Stück „Introduktion, Thema und Variationen für Oboe und Orchester, op.102“. Das Stück stellt hohe Anforderungen an die Solistin und bietet die Gelegenheit, ihre Virtuosität zu beweisen. Das Publikum geniesst den Auftritt und den wunderschönen Klang der Oboe sehr und zollt Silja Infanger grossen Respekt mit begeistertem Applaus. Mit dem Werk „Le roi s’amuse“ von Léo Delibes, Airs de danse et chanson, führt das Orchester den Konzertabend tänzerisch und leicht weiter. Die feinen Mandolinenklänge im „Chanson“ überraschen und gefallen den Anwesenden sehr. Zum Abschluss des Konzertes steht die „Dolly-Suite“, op. 156 von Gabriel Fauré auf dem Programm. Die sechs Sätze spiegeln die Erlebniswelt eines heranwachsenden Kindes wider, vom Wiegenlied bis zum temperamentvollen Tanz. Die Suite gelingt dem Orchester, trotz etwas ungeläufigen Tonarten, gut. Das Publikum bedankt sich beim Dirigenten und dem Orchester mit grossem Applaus, so dass Silja Infanger und das Orchester noch mit der Zugabe „Gabriel’s Oboe“ von Ennio Morricone das Publikum zutiefst berühren konnten.
Es ist für alle Mitspielenden ein wunderbares Erlebnis, gemeinsam mit einer jungen Solistin zu musizieren!
